Tuntologie-Diplom

Da Wir auch nach der wohlverdienten Rente Uns fortbilden wollen, haben Wir beschlossen Unseren Abschluss in Tuntologie nachzuholen. Hiermit möchten Wir Ihnen einen kurzes wohlfundiertes Essay aus Unserer momentanen Doktorarbeit frei zur Verfügung stellen. Wir hoffen sie kann auch Ihren Horizont erweitern:

Der wichtigste Grundsatz der Tuntologie heißt “Erwarte stets das schlechteste von den Tunten.” bzw. „Tunten sind stets hanebüchen.“ (vgl. Tunte Schaf und Tunte Biggi)

Ein Merkmal der Otto-Normal-Tunte ist, dass sie selten treu ist. Daraus lässt sich ableiten, dass Tuntenbeziehungen nicht lange halten (die Tagesanzahl der zweiten Beziehung einer Tunte geteilt durch die Penisgröße in Zentimetern ergibt den Wert B für die längste Beziehung, die diese Tunte haben wird. Dieser Wert ist in Monatseinheiten). Sollten zwei Tunten gleichen Schlages (zu der zweiten Gruppe kommen Wir gleich noch) aufeinandertreffen besteht hingegen sehr wohl die Möglichkeit eines Fortbestands der Beziehung, wobei diese dann eine offene wäre.

Die zweite Gruppe Tunten zeichnet sich durch eine ausgeprägte Weltflucht aus und gibt sich gerne Tagträumen sowie utopischen Illusionen hin, obwohl sie es eigentlich inzwischen besser wissen müssten (vgl. Proband Rennschnitzel). So glauben diese Tunten tatsächlich an ein romantisches schwules Beisammensein, was schon bei Heten selten der Fall ist. Diese Tunten sind in der Regel nicht lebensfähig und neigen zu suizidalen Ausbrüchen oder einer kompletten Umstrukturierung des Lebens hin zur Dunkelstübchenschlampe (vgl. Tunte Depple). Gerüchte über tatsächlich langjährige Tuntenbeziehungen erweisen sich in der Regel als nicht empirisch beweisbar.

Ein Wesenszug der unter vielen Tunten gleichsam verteilt ist, ist die subjektive Selbstüberschätzung. Diese zeichnet sich durch ein übersteigertes Selbstbewusstsein aus sowie das Verlangen stets recht zu haben, obwohl man doch eindeutig im Unrecht ist. Demnach haben mehrere Millionen Tunten in Deutschland gleichzeitig recht, woraufhin sie sich alle gegenseitig verklagen (Vgl. Tunte Schaf und Tunte BSE_Kuh/Tunte Benz). Im Umgang mit Tunten ist folglich Vorsicht geboten, denn wenn sie einen begatten wollen und dies nicht können, verprügeln diese denselbigen, wenn auch nur mit Worten und verbalen Ausfällen). Prügeln ist allgemein ein weitaus häufigeres Symptom, als einem die Medien mit dem Bild des „sensiblen frauenverstehenden Mannes“ vielleicht deutlich machen wollen. Allgemein sollten sich vor allem Frauen am meisten vor Tunten hüten, da diese Gefahr laufen als Konkurrenz eingeschätzt und verprügelt zu werden (vgl. Tunte Depple und Herr Just).

Im Sexualleben sind Tunten im Allgemeinen viel freizügiger als die Durchschnittsheten, was allein schon daran liegen mag, dass bei Tunten der Muffalverkehr der normale Vorgang des Akts ist, während dies bei Heten eher eine Ausnahmeerscheinung darstellt. Folglich sind Tunten auch nicht zu verlegen auch mal aus dem Nähkästchen zu plaudern, was man bereits bei einem Besuch auf einschlägigen Seiten wie etwa “schwulromeo” feststellen mag. Und zwar werden dort nicht nur Angaben zur Penisgröße sowie der Schamhaarfrisur als vollkommen Normal angesehen, sondern auch Angaben zur bevorzugten Sexualstellung als auch den persönlichen Perversionen. Hierbei ist der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt, denn es gibt alles über Catsuits (vgl. Tunte Locke), Damenunterwäsche bis hin zu Daunenjacken.
Somit erfährt der Geschlechtsverkehr im Tuntenjargon nicht dieselbe Tabuisierung, wie es für gewöhnlich in Hetenkreisen passiert.
Weiterhin wissen Wir, dass Tunten ebenso wie Hetenmänner gerne einmal eine Frau sein wollen. Jedoch aus völlig anderen Gründen, denn die wollen von Hetenmännern gevögelt werden (vgl. Vordermuffenneid). Somit ist auch erneut verständlich, wieso Frauen bei Tunten nicht sehr gern gesehen sind.

Eine weitere Tunteneigenart, allerdings auch nicht in allzu seltenen Fällen bei Heten zu beobachten, ist das ständige Intrigenspinnen. Dieser Punkt ist eng mit der ihnen angeborenen Rechthaberei verwandt. Er verdeutlicht sich durch die Tatsache, dass jede Tunte in dem von ihr selbst ausgesuchten Kreise von Mittunten ausgestoßen ist. Dieses raffinierte System sorgt dafür, dass im Prinzip jede Tunte im selben Kreise Ausgestoßene ist, gegen die man Intrigen spinnt, weswegen es wiederum gar keinen Kreis gibt. Sollte es tatsächlich derart ausarten, dass ein Tuntenkreis (die im Fachjargon genannte “Queer Group”) es auf eine ganz bestimmte Tunte abgesehen hat, passiert das Unfassbare. Anstatt, dass diese Tunte, wie bei Heten, sich in Selbstmitleid und Tränen suhlt, bewahrt sie die Fassung (sofern man es so nennen mag) und spinnt auf eigene Faust Intrigen gegenüber der Queer Group (vgl. Frl. Depple). Sollte es tatsächlich so sein, dass die von der Queer Group geschmiedeten Intrigen in Wirklichkeit lediglich konstruktive Kritik seien, so will das die ausgestoßene Tunte in der Regel nicht anerkennen und beharrt auf ihr Recht der Meinungsbildung. Wodurch sie selbstverständlich wie alle anderen Tunten ganz alleine den Absolutheitsanspruch besitzt.

~ von karinon am Dienstag, 18. März 2008.

3 Antworten to “Tuntologie-Diplom”

  1. Aber Respekt. Eine wundervolle, empirisch bedeutsame und zugleich aber auch direkte Facharbeit. Ich stimme dafür, diese andie Betreiber von Schwulromeo sowie an den Klerus zu schicken.

    In diesem Sinne,
    einen wundervollen Gründonnerstag

    Ihre Tante Sosch

  2. WIR loben Sie, Studentin Karina. Sie sind sehr weise und lernen sehr schnell!

    Bald kann Ihnen keine Tunte mehr ein A für ein O vormachen!

    Hurka,
    sehr wohlwollende Grüsze,
    Kleinröschen

  3. Sehr geehrte Zuchthaus-Insassen,

    dieses Essay belegt, dass die Karin eine sehr weise Dame geworden ist. Besonders unter der Aufsicht von Uns, der Rosa und der Frau Dr. Wunhilde hat sie recht schnell gelernt, dass Tunten so ziemlich das hanebüchenste Volk der Welt darstellen. Sie sind dermaszen hanebüchen, dass man ein eigenees Land für diese gründen sollte. Wir wären sicher die Rulerin dieses landes.

    Mit freundlichen Grüßen

    Itzhak Nussbaum

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