Rosarote Filmbesprechung – Ab 18 Jahren! – Blutrotes …

… zum Ende des hanebüchen und drastisch schlechten Jahres 2007! (mehr an anderer Stelle)

Ich beschlosz eben, mir die Nacht um die Ohren zu schlagen, um Ihnen, werte Leserschaft, eine bzw. zwei neue Filmkritiken zu kredenzen!

Dieses Mal habe ich wieder 2 Streifen aus der Ecke Horror/Thriller, Zombie, Endzeitszenario bzw. Splatter.

Es handelt sich hierbei um die Filme:

1. Saw IV

Saw IV Saw 4 (2) Saw IV (1)

2. I Am Legend

 I am Legend (2) I am Legend I am Legend (German Poster)

Schon abgeschlossen ist die Sichtung des Folterfilmchens Saw IV. Im Moment befinde ich mich mitten in der Betrachtung des neuen Will Smith Films “I am Legend”.  Ich musste eine kurze Pause einlegen, da dies Filmchen arg an meinen, zur Nachtstunde eh schon genug strapazierten - auf Grund diverser anderer Sachverhalte, wie zum Beispiel einer bestimmten amerikanischen Dame - Nerven zehrt. Später folgen an dieser Stelle 2 ausführliche Renzensionen.

Gehaben Sie sich derweil wohl.

Ihr, aufgeregtes und mit den Nerven flatterndes, Kleinröschen

Aufdatierung:

Es ist vollbracht, ich sah nun beide Filme und hatte ein wenig Zeit, jene zu verarbeiten. Kommen wir also zu den Renzensionen:

1. Saw 4

Ein weiterer Teil der Folter- und Metzelreihe SAW. Ich für meinen Teil, dachte ja nach Teil 3, dass dem ganzen nichts mehr hinzuzufügen sei, dennoch sah ich mir den 4. Teil des Horrorfilmchens an.

Und ich war positiv überrascht, da ich wahrlich dachte, mit Teil 3 sei die Substanz der Geschichte ausgereizt. Pustekuchen. Teil 4 bringt neue Elemente ins Spiel und schraubt die Wendungen noch einmal um 5 andere Ecken. Ein wenig zuviel für meinen Geschmack – aber Hauptsache, es wird gemetzelt, geschlachtet und gehäckselt. Mehr erwartete ich von diesen Filmen auch nicht. Und in dieser Hinsicht, wobei er nicht an die Schockmomente des 3. Teils heranreichte, überzeigte mich der Streifen.

Story: Der Serienmörder Jigsaw aka John Kramer (Tobin Bell) und seine gelehrige Schülerin Amanda (Shawnee Smith) sind tot. Nachdem die Polizei die Leiche von Detective Kerry (Dina Meyer) entdeckt hat, schalten sich die Agenten Strahm (Scott Patterson) und Perez (Athena Karkanis) in den Fall mit ein. Offiziell, um Detective Hoffman (Costas Mandylor) beim Ordnen von Johns Hinterlassenschaften zu unterstützen. In Wahrheit jedoch verfolgen sie Spuren, die auf einen Maulwurf innerhalb des Polizeiapparats hindeuten, der mit dem Killer zusammengearbeitet haben soll. Auch nach seinem Ableben sind Jigsaws mörderische Spiele noch lange nicht vorbei. Als nächstes tappt SWAT Commander Rigg (Lyrig Bent) in eine der perversen Fallen. Ihm bleiben 90 Minuten, um zu verhindern, dass der überraschenderweise noch lebende Eric Mathews (Donnie Wahlberg) gehängt und der entführte Hoffman gegrillt werden. Doch auf dem Weg zum Ziel muss Rigg erst eine ganze Reihe von schwierigen, ihn zum Äußersten treibenden Tests durchlaufen. Offensichtlich versucht Jigsaw nun nach seinem Tod, Rigg im Verlauf der blutigen Odyssee zu seinem Nachfolger zu erziehen…

Alles beginnt mit der expliziten Autopsie des in Teil 3 getöten Jigsaw. Bei jener Auotopsie wird all das gezeigt, wo man bei den CSI-Serien sonst immer abblendet. Gelungen und mit gewissem Ekelfaktor, aber mehr will der Gore-Freund ja auch nicht.

Von der Story her möchte ich noch gar nicht allzuviel verraten, nicht mehr, als eh schon in der kurzen Zusammenfassung unter “Story” verraten wurde.

Nur eines enttäuschte mich wirklich, nämlich, dass ich schon seit Teil 3 wusste, wer wohl die perfiden Morde von Jigsaw weiterführen wird. Deswegen war das Ende mit den 3 Storytwists leider keine Überraschung für mich. Sehr vorhersehbar, sage ich daher zu diesem Film. Aber jemand, der den Film einfach nur so schaut, ohne die vorherigen Teile fast auswendig zu kennen, wird sicherlich am Ende überrascht sein.

Daher meine Wertung für den 4. Teil der Metzelreihe:

7 von 10 Punkten

2. I am  Legend

Hier wird es schon ein wenig schwieriger für mich. Ohne grosze Erwartungen ging ich an diesen Endzeit-Thriller heran.

Vor drei Jahren entwickelte eine Wissenschaftlerin einen hochwirksamen Anti-Krebs-Virus. Doch das vermeintliche Wundermittel löste eine weltweite Epidemie aus, die die Menschheit nahezu vollständig auslöschte. Der Großteil der Infizierten ist elendig verreckt, eine Minderheit zu lichtscheuen, instinktgesteuerten Kreaturen mutiert. Nur der Militär-Wissenschaftler Robert Neville (Will Smith) ist aus unerfindlichen Gründen gegen das Virus immun. Nun streift er tagsüber einsam mit seinem Schäferhund Sam durch New York, macht Jagd auf Antilopen und sendet Funksprüche in der Hoffnung, andere Überlebende zu erreichen. Nachts verbarrikadiert er sich in seinem Nobelheim und arbeitet mit seinen bissigen Laborratten an einem Impfstoff. Als Robert jedoch das Alpha-Weibchen (Joanna Numata) der Zombie-Vampire zu Forschungszwecken einfängt, entwickeln die Kreaturen unter der Führung des Alpha-Männchens (Dash Mihok) plötzlich so etwas wie Intelligenz und schlagen zurück…

Die erste Stunde des Hollywoodblockbuster überraschte mich wirklich arg positiv. Keine Story, dafür athmosphärische Bilder und eine SEHR bedrückende Grundstimmung. Danach hätte es eigentlich mit dem eig. Film losgehen können. Doch, leider bleiben nach diesen 60 Minuten nur noch 30 Minuten Zeit, eine Story zu erzählen – und das ist eindeutig zu wenig.

Wie schon gesagt, ist die Grundstimmung des Filmes sehr düster und bedrohlich, doch leider fehlen die Horrorelemente, die der Story um einiges weitergeholfen hätten. Die Zombies oder Endzeitvampire wollen einfach nicht wirklich bedrohlich wirken. Sie sehen eher aus wie Golum, das auf und ab hüpft. Schade, sehr schade sogar. Was hätte der Film für ein Reiszer werden können. Ich empfehle Ihnen an dieser Stelle 28 Weeks Later, den bei diesem Film sieht man, was man von I am Legend hätte erwarten können. Durch das Stopfen der Story in die letzte halbe Stunde, bleibt man so manches Mal kopfschüttelnd und ratlos sitzen und fragt sich: “Häh?” – Hierzu sei nur gesagt: Schmetterling.

Der gröszte Fehler des Films liegt allerdings, meiner Meinung nach, darin, die Hauptrolle, welche ja fast für 60 Minuten die einzige Rolle des Films ist, an Will Smith zu vergeben. Dieser hanebüchene Selbstdarsteller schafft es einfach nicht, dass man wirklich mit seiner Figur mitfiebert. Er spielt sich selbst, aber nicht wirklich die Rolle, die er eig. hätte Spielen sollen. SCHADE²!

Finden Sie selbst heraus, was Sie von diesem, leider etwas missglückten, Endzeitstreifen halten. Meine Wertung kennen Sie nun!

Meine Wertung hier:

5 von 10 Punkten (wobei sicher 9 von 10 möglich gewesen wären)

 Ihr, für Nachfragen gern zur Verfügung stehendes, Kleinröschen

~ von Roman am Samstag, 22. Dezember 2007.

2 Antworten to “Rosarote Filmbesprechung – Ab 18 Jahren! – Blutrotes …”

  1. Werter Herr Rosa,

    mit Freunden lasen Wir Ihre Filmvorstellung. Allerdings sind Wir nicht für den Säge-Film. Sie kennen ja Unseren doch sehr eigenen Geschmack.

    Mit freundlichen Grüszen

    Ihr Itzhak Nussbaum
    (Dipl. Muffologe)

  2. Was schließen wir nun aus dem Film “I am Legend”?

    Kaum ist die Frau weg, entwickeln die Männer Intelligenz!

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